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Vor Schaden klug sein ...
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Die Polizei gibt in dieser Woche und nächster Woche wieder Tipps, wie sich Einwohner vor Einbrüchen und Diebstählen schützen können. Das Beraterteam macht heute Station in Zodel und Kodersdorf, morgen in Niesky und Kunnerwitz und am Mittwoch in Rothenburg. Neißeaue, OT Zodel, Dorfstraße, Zimmi´s Einkaufsmarkt
25.07.2016, 13:00 Uhr - 14:00 Uhr Kodersdorf, Straße der Freundschaft, Gemeindeverwaltung
25.07.2016, 14:30 Uhr - 16:00 Uhr Niesky, Platz der Jugend
26.07.2016, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr Kunnerwitz, Weinhübler Straße, Bürgerhaus
26.07.2016, 14:00 Uhr - 17:00 Uhr Rothenburg/O.L., Schlossplatz, Mehrgenerationenhaus
27.07.2016, 13:00 Uhr - 19:00 Uhr Görlitz, OT Hagenwerder, August-Bebel-Straße, Sparkassenpavillon
03.08.2016, 11:00 Uhr - 14:00 Uhr Görlitz, OT Tauchritz, Hafen Berzdorfer See
03.08.2016, 15:00 Uhr - 18:00 Uhr
Großeinsatz nach Fenstersturz in Neukirch
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Polizeieinsatz und ABC-Alarm in Neukirch bei Bischofswerda. Ein 51-jähriger Mann ist gestern Abend aus seiner im vierten Stock gelegenen Wohnung gestürzt. Dabei zog er sich lebensbedrohliche Verletzungen zu. Die Polizei fand in der Wohnung mehrere Chemikalien und kristalline Flüssigkeiten. Ein 49 Jahre alter Beamter kam offenbar damit in Kontakt – er erlitt Hautrötungen am Arm.

Elf Mieter aus dem Mehrfamilienhaus an der Parkstraße wurden in Sicherheit gebracht. Sie konnten heute Morgen wieder zurück in ihre Wohnungen. Feuerwehrleute in Schutzanzügen stellten die Chemikalien sicher. Sie sollen nun näher untersucht werden. Im Einsatz waren auch Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes.

Der 51-jährige Bewohner, der in wenigen Tagen 52 wird, wollte sich vermutlich das Leben nehmen. Er hatte seine Wohnungstür verbarrikadiert.

Islamistischer Hintergrund bei Bombenanschlag in Ansbach vermutet
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Ansbach (dpa) - Bei einem mutmaßlich islamistisch motivierten Bombenanschlag im fränkischen Ansbach sind zwölf Menschen verletzt worden, drei davon schwer. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hält es für wahrscheinlich, dass der Anschlag am Sonntagabend das Werk eines islamistischen Selbstmordattentäters war. «Meine persönliche Einschätzung ist, dass ich es leider für sehr naheliegend halte, dass hier ein echter islamistischer Selbstmordanschlag stattgefunden hat», sagte Herrmann am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Der mutmaßliche Täter sei ein 27-jähriger Flüchtling aus Syrien. Er starb bei der Explosion nahe einem Open-Air-Konzert. Der Mann, der öfter in psychiatrischer Behandlung gewesen sei, habe die Bombe mit scharfkantigen Metallteilen in seinem Rucksack bei dem Musikfestival mit etwa 2500 Besuchern zünden wollen, sagte Herrmann bei einer Pressekonferenz in Ansbach. Ihm wurde aber der Einlass verwehrt. Die Explosion ereignete sich gegen 22.00 Uhr vor dem Eingang zum Konzert. Der Nürnberger Polizeivizepräsident Roman Fertinger sagte: «Wenn er mit dem Rucksack in die Veranstaltung gelangt wäre, hätte es bestimmt mehr Opfer gegeben.» Auf die Frage, ob der Täter im Zusammenhang mit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) stehe, sagte der Minister: «Es ist dies auf jeden Fall nicht auszuschließen.» Konkrete Hinweise auf den IS gebe es allerdings nicht. «Die offensichtliche Absicht, mehr Menschen zu töten, weist zumindest auf einen islamistischen Hintergrund hin.» Man müsse nun herausfinden, mit wem der Täter kommuniziert habe, erläuterte Staatsanwalt Michael Schrotberger. Es ist die dritte Bluttat in Bayern innerhalb einer Woche. Am Montag vergangener Woche hatte ein afghanischer Flüchtling unter anderem in einer Regionalbahn in Würzburg Menschen mit einer Axt angegriffen, am Freitag war ein junger Mann in München Amok gelaufen. Mehrere Menschen starben, viele wurden verletzt. Herrmann sagte, es sei leider ein weiterer schlimmer Anschlag, der gerade die Besorgnis der Menschen weiter verstärken dürfte. Eine restlose Aufklärung der Tat sei wichtig, um das Vertrauen in den Rechtsstaat wieder herstellen zu können. «Wir müssen sehen, dass neben vielen Flüchtlingen mit schlimmen Schicksalen auch Leute in unser Land kommen oder gekommen sind, die eine echte Gefahr für die Sicherheit der Menschen in unserem Land darstellen», sagte er. «Das können wir nicht hinnehmen.» Das müsse Konsequenzen haben. Er pocht auf Gesetzesänderungen auf Bundesebene. Dabei gehe es etwa um das Strafrecht und um aufenthaltsrechtliche Fragen. «Wir müssen auch anderen deutlich machen: Jeder hat die Rechtsordnung dieses Landes zu akzeptieren.» Wenn jemand dagegen verstoße, müsse schon auf niedrigerer Schwelle als bisher deutlich werden, dass er das Land wieder zu verlassen habe. Allerdings hängen die Überlegungen nicht unmittelbar mit dem tödlichen Attentat vom Sonntagabend zusammen: Das bayerische Kabinett wird von Dienstag an bei einer Klausur am Tegernsee vor allem das Thema Sicherheit diskutieren. In Ansbach sorgte die Explosion für einen Großeinsatz der Polizei, die mit 200 Kräften anrückte. Feuerwehr und Rettungsdienste waren mit 350 Kräften im Einsatz. Die Polizei gründete eine Sonderkommission mit mehr als 30 Mitgliedern. Die Tatortarbeit begann noch in der Nacht. Der mutmaßliche Täter sei vor zwei Jahren nach Deutschland gekommen und habe einen Asylantrag gestellt, sagte Herrmann. Der Antrag wurde vor einem Jahr abgelehnt, der Flüchtling sei seitdem geduldet gewesen. Hintergrund sei, dass Deutschland im Moment niemanden nach Syrien in den Bürgerkrieg abschiebe. Der Grund für die Ablehnung des Asylantrags ist laut Herrmann noch unbekannt. Dies soll im Laufe des Tages mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geklärt werden. Er sei entsetzt, dass der Asylschutz menschenverachtend missbraucht werde, sagte er. «Das ist ungeheuerlich.» Alles müsse unternommen werden, damit solches Verhalten nicht weiter um sich greife. Der Mann wohnte in einer Unterkunft in Ansbach und war wiederholt strafrechtlich in Erscheinung getreten. Unter anderem hatte die Polizei wegen eines Drogendelikts mit dem Mann zu tun, wie Herrmann sagte. Der Syrer habe sich schon zwei Mal das Leben nehmen wollen. Er sei deshalb auch schon in einer Psychiatrie untergebracht gewesen. Die komplette Altstadt von Ansbach, das rund 40 000 Einwohner hat, war am späten Abend abgeriegelt. Anwohner konnten zunächst nicht zurück in ihre Häuser. Das Open-Air-Konzert wurde abgebrochen. Bei den «Ansbach Open 2016» sollten am Sonntag die deutschen Popsänger Joris, Philipp Dittberner und Gregor Meyle auftreten. Unklar war zunächst, in welchem Umfeld sich der 27-Jährige bewegte und woher er den Sprengstoff hatte. Man müsse auch klären, woher genau die Metallteile stammten, sagte Polizeivizepräsident Fertinger. Diese glichen solchen, die in der Holzindustrie verwendet werden.
Mitteilung der Polizei von Montag (5.37 Uhr)
Tourismusbarometer in Görlitz zeigt weiter auf Schön
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Hoteliers und Pensionswirte in Görlitz haben in den ersten vier Monaten dieses Jahres rund 61.000 Übernachtungen verbucht. Das sind fast 9.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Hotels und Pensionen waren zu einem Viertel ausgelastet. Die Gäste blieben im Durchschnitt gut zwei Tage. Görlitz verfügt über 2.000 Betten. Die Zahl der Hotels hat sich in den vergangenen Jahren auf 20 erhöht. Darüber hinaus können Gäste in 14 Pensionen und drei Gasthöfen absteigen.

Immer an der Spree entlang
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Die sächsische Grünen-Politikerin Franziska Schubert und ihr brandenburgischer Kollege Benjamin Raschke starten heute an der Quelle in Neugersdorf zu einer Fahrradtour nach Berlin. Es geht in neun Etappen entlang der Spree. Thema ist die Verunreinigung des Flusses durch Eisenocker. Stationen sind u.a. Bautzen, Neustadt/Spree, Spremberg, Briesen und Grünheide. Am 02. August soll Berlin erreicht sein.

Görlitz zieht weiterhin Neu-Görlitzer an
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Görlitz zieht weiterhin Neu-Görlitzer an. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres kamen rund 3.000 an. Knapp 2.600 packten ihre Koffer und zogen weg. Gebremst wird die Einwohnerkurve aber durch die Zahl der Verstorbenen.

Exakt 56.252 Einwohner lebten Ende Juni in Görlitz und damit 1.121 mehr als im Jahr zuvor und fast 50 mehr als im Vormonat Mai. So die Bilanz aus dem aktuellen Statistischen Monatsbericht der Stadtverwaltung Görlitz.

Die Zahl der ausländischen Einwohner erhöhte sich in diesem Zeitraum auf 4.700.